Geschichte
Dortmund beherbergt zwar eine der größten Kliniken Europas, doch die Universität Dortmund ist in erster Linie naturwissenschaftlich-technisch ausgerichtet und besitzt weder eine biologische noch eine medizinische Fakultät. Einige der Universitätsfachbereiche aus den Gebieten Mathematik, Physik, Chemie und Chemietechnik beschäftigen sich allerdings in ihrer Forschung mit biomedizinischen Fragestellungen. Das gleiche gilt für weitere in Dortmund beheimatete Institute wie z.B.: Institut für Arbeitsphysiologie, Forschungsinstitut für Kinderernährung, Institute for Analytical Sciences (ISAS), die Fachhochschule und das Dortmunder Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie.
Gespräche mit Wissenschaftlern dieser Institute haben im Laufe der letzten Jahre ergeben, dass die Notwendigkeit besteht, Kontakte untereinander aufzunehmen, und - gerade wegen des Fehlens der biologischen und medizinischen Fakultät an der hiesigen Universität - das wissenschaftliche Umfeld auf dem Gebiet der Biomedizin in Dortmund zu ergänzen. Es gibt daher in Dortmund eine große Anzahl hervorragender Kliniker, die eine Hilfestellung der Grundlagenwissenschaften bei der Klärung praxisbezogener klinischer Fragestellungen in Diagnostik, Therapie und Prävention begrüßen würden. Für die Wissenschaftler der biomedizinischen Forschungseinrichtungen gilt entsprechend, dass sie ihre theoretischen Forschungsergebnisse in die Praxis der angewandten Medizin einfließen lassen wollen.
Daher wurde im Jahr 1987 der Verein zur Förderung der biomedizinischen Wissenschaften ins Leben gerufen.
Die Initiative, alle in Dortmund auf dem Gebiet der biomedizinischen Wissenschaften Tätigen in einem fächerübergreifenden Verein zusammenzuführen, ist auf große Resonanz gestoßen.